Peter Schallberger (2003): Identitätsbildung in Familie und Milieu. Zwei mikrosoziologische Untersuchungen.

Entgegen gängiger Meinungen innerhalb der Soziologie zeigt Peter Schallberger mit Hilfe zweier hermeneutischer Fallrekonstruktionen, dass familiäre und soziale Herkunft durchaus Einfluss auf Habitus und Bewusstsein von Individuen haben. Seine Ergebnisse verdeutlichen, dass auch die so genannte individualisierte Generation durch Eltern und sozialmoralische Milieus geprägt wurde und wird. Erhältlich bei Campus. Die Personenseite von Peter Schallberger

Priska Gisler (2001): Belästigung, — sexuelle. Geschlechterpolitik im öffentlichen Diskurs der Schweiz 1976–1996

Die Autorin geht auf Spurensuche rund um das Thema „sexuelle Belästigung“. Sie analysiert ab Mitte der 70er Jahre für den Zeitraum von zwei Jahrzehnten wie die Tagespresse einerseits, die Frauenbewegung andererseits in der Schweiz das Phänomen aufgegriffen und dargestellt haben. Vor dem Hintergrund institutioneller Veränderungen vergleicht das Buch die Argumente beider Seiten. Es beleuchtet, wer […]

Barbara Waldis (1998): Trotz der Differenz. Interkulturelle Kommunikation bei maghrebinisch-europäischen Paarbeziehungen in der Schweiz und in Tunesien

Am Anfang einer Paarbeziehung steht die Faszination für eine Person. Liebe nivelliert zwar in jeder Paarbeziehung Unterschiede, aber der sogenannte kulturelle Unterschied tritt bei binationalen Paaren immer wieder ins Blickfeld. Gerade weil und wenn Paare durch längere Beziehungen über eine reiche Erfahrung im Umgang mit dieser Problematik verfügen, sind ihre Auseinandersetzungen über Unterschiede für interkulturelle […]

Karin Wieland (1999): Worte und Blut. Das männliche Selbst im Übergang zur Neuzeit

Mittels des der Bibel entnommenen Begriffspaars “Worte und Blut” zeichnet Karin Wieland eine historische Entwicklungspsychologie des männlichen Selbst nach, so wie sie sich in Europa von 1000 bis 1500 herausgebildet hat. Die Metamorphose beginnt mit der magischen Einheit in der Gestalt des gesalbten Königs, und sie endet in der nach den Wertsphären der Kunst, Wissenschaft […]

Gregor Husi, Marcel Meier Kressig (1998): Der Geist des Demokratismus. Modernisierung als Verwirklichung von Freiheit, Gleichheit und Sicherheit.

Im jüngeren soziologischen und philosophischen Diskurs ist die Bedeutung der „Moderne“ umkämpft, und nicht wenige verkünden seit einiger Zeit deren Ende. Die Autoren schreiben jedoch gegen die „Rostmoderne“ an, indem sie eine neue Soziologie der Freiheit, Gleichheit und Sicherheit entwerfen. Sie klären damit einen von der Theorie der Moderne bisher arg vernachlässigten Aspekt sozialer Entwicklung, […]

Charlotte Müller (1998): Denkstile im Schulalltag. Pädagogisches Handeln an der Grundschule.

Mittels qualitativer Interviews werden die Deutungsfolien gesellschaftlicher Wirklichkeit, die die handlungsleitenden Routinen von Lehrpersonen einer großstädtischen Grundschule im Schulalltag bestimmen, herausgearbeitet. Die vorherrschende sozialwissenschaftliche Diskussion dreht sich seit geraumer Zeit um das Ende des »Projekts der Moderne«. Das danach Kommende bleibt seltsam unbestimmt in den Begriffen der »Postmoderne« (und ihren sprachlichen Varianten), deren einzige Gewißheiten […]

Markus Zürcher (1995): Unterbrochene Tradition. Die Anfänge der Soziologie in der Schweiz.

Die Soziologie hat sich in der Schweiz nicht erst in den späten sechziger Jahren, wie allgemein vermutet, durchgesetzt. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg zählte sie zum festen Bestand des Lehrangebots an den Universitäten in Genf, Lausanne, Bern und Zürich und zeichnete sich sowohl bei den Lehrenden wie den Studierenden durch Internationalität aus. Im Gefolge der […]

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